gegentierversuche


Diese Informationen ueber Tierversuche haben wir von Gabriele Hilbig vom Katzenschutzverein Samtpfote in Emmerich bekommen und sollte jedem Menschen ans Herz gelegt werden !

 

 
 
REACH
 
Das Grauen bekommt ein Gesicht. Die schlimmste Entscheidung, die der Mensch nach dem 2.ten Weltkrieg getroffen hat wird Wirklichkeit.
Reach die EU Chemikalienrichtline, nach der laut aktueller Recherche 100 000 Chemikalien neu getestet werden, die schon vor 1980 auf dem Markt waren, beginnt.
 
45 Millionen Tiere sollen in den nächsten 7-12 Jahren an Giftigkeitstests sterben, es können auch mehr sein.
Für jede chemische Substanz die getestet wird, sollen ca. 3000 Tiere sterben.
Dieser Tod ist qualvoll, er kann über mehrere Wochen dauern.
 
Es werden zwar keine kosmetischen Produkte mehr getestet, aber die Substanzen die darin enthalten sind werden auch weiterhin im Tierversuch getestet. Tests die in Deutschland verboten sind macht man eben in anderen Ländern. Es gibt immer einen Weg das Grauen fortzusetzen.
 
 
Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals
 
*Verlagerung von Verantwortung für die Risiken von Chemikalien von Behörden auf die Industrie
*Erweiterung für die Verantwortung der Produktionssicherheit und Offenlegung der 
 Verwendungszwecke
*Zulassungsverfahren für Chemikalien
*Verpflichtung gemeinsamer Nutzung von Prüfdaten
*EU weiter Erfassung von Chemikalien von denen pro Jahr eine Tonne oder mehr
 hergestellt wird, in einer zentralen Datenbank
*Bewertung von Chemikalien
*Zulassungsverfahren für Besorgniserregende Chemikalien
* Vorregistrierungspflicht vom 1. Juni 2008 bis 1. Dezember 2008
*Wer die Vorregistrierung versäumt, darf die Chemischen Stoffe bis zum Ende des Prüfverfahrens
 nicht mehr verwenden
 
 
Prüfung der Toxizität
Reizungen und Verätzungen der Haut
Reizungen der Augen
Sensibilisierung durch Hautkontakt
Toxizität bei wiederholter Applikation
-Prüfung der Kurzzeit Toxizität 28 Tage
-Prüfung der subchronischen oder chronischen Toxizität 90 Tage
-Prüfung der Toxizität durch Inhalation
- Zweigenerationen-Prüfung der Reproduktionstoxizität
-Langzeittoxizitätstests an Vögeln
-Toxizitätstests an Wirbeltieren
 
 
Zur Giftigkeitsprüfung von Chemikalien müssen derzeit pro an Wirbeltieren geprüfter
Substanz 3000 Tiere verwendet werden.
Derzeit sollen 70 Prozent aller Versuchstiere bei der Testung von Chemikalien auf reproduktionstoxische Wirkungen eingesetzt werden.
Hier finden Prüfungen der Fruchtbarkeit bzw. Fortpflanzungsfähigkeit in zwei
Generationen Tests an Ratten statt.
 
Stell Dir vor Du hättest eine Fischvergiftung und denk daran wie dankbar Du bist, wenn die Krämpfe, der Brechreiz, die Übelkeit, die Schwäche und das sich elend fühlen aufhört. Für die Tiere die der Chemikalienrichtlinie zum Opfer fallen gibt es keinen Tag mehr an dem ihre Leiden gelindert werden. Sie werden vergiftet und müssen diesen Zustand bis zum bitteren Ende aushalten. Niemanden kümmern ihre Schmerzen, niemanden interessiert das unendliche Leid dem sie ausgesetzt werden.
 
Wenn es Deinem Hund oder Deiner Katze schlecht geht, machst Du Dir Sorgen. Du tust alles, damit es Deinem Tier besser geht. Was aber, wenn Dir Dein Tier vor der eigenen Haustüre gestohlen wird, oder Du mit Deinem Hund spazieren gehst, er ein Stück vor läuft und plötzlich verschwunden ist. Es könnte Dir passieren, dass er nie wieder auftaucht.
 
Tierdiebstahl findet bereits jetzt überall in Deutschland vermehrt statt.
Bei uns wurden 2 Hunde am Baggerloch, an dem die Familie mit ihnen spazieren ging, eingefangen und verschwanden auf nimmer wiedersehen. Die Familie beobachtete einen Transporter mit getönten Scheiben der schnell wegfuhr. Das Kennzeichen hatte sich natürlich niemand gemerkt.
 
Was wird sein, wenn irgendwann in den nächsten Jahren auch Dein Tier nicht mehr wieder auftaucht.
Du wirst Dich sorgen was mit ihm geschieht und hoffen, dass es nicht in einem Labor endet. Wenn Du erst dann anfängst Dich zu sorgen ist es zu spät.
 
Die Menschen die diese EU Chemikalienrichtlinie erlassen haben sind kalt und gefühllos, habe in sachlichen Gespächen beschlossen was erforderlich ist, damit wir alle chemischen Stoffe in der EU gleich deklarieren können. Das sie hier über das Leben von Millionen Tieren entschieden haben, scheint ihnen nichts ausgemacht zu haben. Die Umsetzung der Chemikalienrichtlinie beginnt am 1.6.07
 
Eine großangelegte Umfrage in der Bevölkerung hat ergeben, dass die meisten Menschen keine Tierversuche wünschen. Doch das hat die Mitgliedsstaaten der EU nicht interessiert.
Egal ob es die EU ist oder die Regierung in Deutschland. Das was das Volk sich wünscht, auch wenn es eine breite Masse ist, muss den
Interessen der Regierung weichen. Der Bürger, der Wähler, ist nur so lange wichtig, bis die Partei gewählt wurde. Danach treten dessen
Interessen und Belange scheinbar völlig in den Hintergrund.
 
In wenigen Tagen beginnt das unendliche Leiden der Tiere.
 
"Wer dazu schweigt macht sich mitschuldig!"
 
Viele von Euch werden diese Mail lesen und danach zur Tagesordnung übergehen. Wie schafft Ihr das?
 
Wir werden die Abgeordneten des deutschen Bundestages anschreiben und auch Anfragen an die EU richten. Vielleicht ist der eine oder andere von Euch ebenfalls dazu bereit. Mit Kleinanzeigen warnen wir die Bevölkerung. Die print Medien und die Fernsehsender waren nicht an dem Thema interessiert.
Dies ist der Text, den wir in der nächsten Woche durch die Zeitungen in unserem Umkreis verbreiten werden:
 
Vermisstenzahlen bei Haustieren bisher in diesem Jahr um ca. 30% gestiegen. Reach, EU Chemikalienrichtlinie beginnt am 1.6.07. Hierfür werden in den nächsten Jahren ca. 45 Millionen Tiere bei Tierversuchen/ Giftigkeitstests getötet. Mehr Infos unter www.katzenschutzverein-emmerich.de Tel. 02851 58 999 00
Wer dazu beitragen möchte die Bevölkerung zu warnen, könnte dies ebenfalls auf diese Weise tun.
 
Warum geben vom Volk gewählte Politiker so wenig auf die Meinung ihrer Wähler? Wen kann man überhaupt noch wählen, machen Sie nicht alle über kurz oder lang was sie wollen, wenn sie erst einmal das Mandat erhalten haben? Nach der Meinung des Volkes fragt dann niemand mehr.
 
Wir Bürger, Tierbesitzer, sind ebenfalls die Leittragenden der EU Chemikalienrichtlinie. Schon jetzt sind in diesem Jahr, die Zahlen der vermissten Tiere um ca. 30 % angestiegen. Wir haben noch nicht mal die Hälfte des Jahres um. Wie hoch werden die Vermisstenzahlen dann erst am Ende des Jahres sein ?
 
In den kommenden Jahren wird es schlimmer werden. Tiere mit Freigang, freilebende wilde Katzen, Hunde die ohne Leine spazieren gehen, werden von den Straßen in den EU Staaten verschwinden. Der Tierhandel hat schon jetzt nie gekannte Formen angenommen. Die Tiere werden aus aller Welt heran gekarrt und es sind nicht wenige die im Versuch landen.
 
Ich hatte vor einer Zeit eine Art Wachtraum. Ich sah große Hallen, in denen von unseren Straßen gefangene Tiere, in Reih und Glied aufgestapelt worden waren und auf den Tag warteten, an dem ein Platz für sie auf dem Versuchstisch frei wird. Ich glaube diese Vision ist bereits Realität.
 
Laßt das alles nicht zu. Wir sind viele, wir können kund tun, dass wir nicht einverstanden sind mit dem was geschieht. Stellt euch auf die Seite der Tiere, Sie haben sonst niemanden.
 
Gabriele Hilbig
 
 
Warten auf den Tod
Stellen Sie sich vor, Sie saessen in einem kleinen Kaefig und warteten angstvoll darauf was mit Ihnen passiert. Fliehen koennen Sie nicht.
Der Tag X. Man holt Sie aus Ihrem Kaefig. Weil Sie sich straeuben packt man etwas haerter zu. Ein Pfleger haelt Sie fest, ein anderer reisst Ihren Mund auf und schiebt Ihnen eine Sonde bis in den Magen.
Durch die Sonde laeuft eine giftige Substanz in ihren Koerper.
Das wird jeden Tag gemacht und jeden Tag haben Sie mehr Angst davor wenn Ihre Peiniger kommen.
Sie erbrechen sich, sie winden sich in Kraempfen, sie zittern und weinen. Sie koennen vor
Schwaeche nicht mehr laufen.
Niemand troestet Sie, niemand gibt Ihnen ein Schmerzmittel. Alles was man will sind die Daten Ihres Leidens. Welche Symptome traten an welchem Tag auf.
Nach wievielen Tagen wirkte die Dosis toedlich.
Auf dem Loesungsmittel, fuer das Sie elendig gestorben sind, wird dann folgendes stehen:
LD50 xxmg/xxkg.
Am 1.6. 2007 trat REACH, die neue eurpaeische Chemikalienverordnung in Kraft.
Am 1.6. 2008 nahm die europaeische Chemikalienagentur ihre Arbeit auf.
Bis zum 1.12. 2008 koennen sich Unternehmen dort vorregistrieren lassen und bekommen dann mehr Zeit um Unterlagen zu den von ihnen herggestellten oder zu importierenden Chemikalien einzureichen.
Kein Unternehmer kommt an REACH vorbei, denn sonst erlischt die Genehmigung
diese Produkte auf den Markt zu bringen.
30 000 Altchemikalien de vor 1981 auf den Markt kamen sind betroffen und alle nach dem Stichtag neu entwickelten Produkte.
In den naechsten Jahren werden 20 - 45 Millionen Tiere fuer REACH qualvoll verenden.
Woher kommen die vielen Versuchstiere? Wer zuechtet sie, wer handelt mit ihnen?
Wer verdient Geld mit ihrem Elend und Sterben?
Politiker und Umweltverbaende begruessen REACH.
Denkt niemand an die zitternden, gequaelten Wesen, die sich in Todesqualen winden?
Wollen wir wirklich von Politikern regiert werden, die mit ihrer Unterschrift dieses Programm besiegelt haben? Die nach Hause gehen, esssen, schlafen, mit ihren Kindern spielen und die es nicht interressiert was sich hinter diesen verschlossenen Folterkammern, die man Labore nennt abspiel?
Wir nicht.Wir wollen diese Politik nicht!
Wir fordern ein REACH OHNE TIERVERSUCHE.
Text von Gabi Menzel
 
Fragen an den Bundestag
Sehr geehrte Damen und Herren des Deutschen Bundestages,
> in 17 Tagen beginnt die Umsetzung der EU Chemikalienrichtlinie Reach,
> bei der ca. 45 Millionen Tiere in den nächsten 7-12 Jahren ihr Leben
> lassen werden.
> Die Menschen in Deutschland haben bei mehreren Befragungen kund getan,
> dass der größte Teil der Bevölkerung unseres Landes Tierversuche ablehnt
> und damit bekundet, dass sie diese Chemikalienrichtlinie nicht wollen.
>
> Aus welchem Grund ist die Meinung des Volkes in Deutschland für die
> Politiker des Bundestages kein Maßstab dafür, wie gehandelt werden sollte?
> Dienen die Bürger nur noch dazu eine Partei zu wählen und danach ist es
> nicht mehr von Bedeutung was das Volk wünscht?
>
> Sie alle, sehr geehrte Damen und Herren des Bundestages, sind Diener
> dieses Staates und der Staat, dass sind wir, die Bürger dieses Landes.
> Warum wird auf die Wünsche und die Bedürfnisse der Bevölkerung keine
> Rücksicht genommen?
>
> Die Deutschen sind tierliebe Menschen und das was in Brüssel beschlossen
> wurde ist an Unmenschlichkeit und Grausamkeit nicht mehr zu überbieten.
> Sollte nicht gerade Deutschland, dass soviel Unheil über diese Welt
> gebracht hat, an einem guten Image interessiert sein? Die Beteiligung an
> Reach wird das Gegenteil für unser Land bewirken.
>
> Laut § 9 Absatz 7 Tierschutzgesetz, dürfen nicht nur speziell für den
> Versuch gezüchtete Tiere verwendet werden, sondern auch, wenn hiervon
> nicht genügend vorhanden sind oder man andere als gezüchtete Tiere
> benötigt, wie zb. Freigängerkatzen, Hauskatzen, wild gefangene Katzen,
> oder Tierheim Tiere, dürfen auch diese verwendet werden. Diese Tatsache
> ist den meisten Menschen nicht bekannt.
>
> So heißt es in im Tierschutzgesetzt § 9:
> 7. Wirbeltiere, mit Ausnahme der Pferde, Rinder, Schweine, Schafe,
> Ziegen, Hühner, Tauben, Puten, Enten, Gänse und
> Fische, dürfen für Tierversuche nur verwendet werden, wenn sie für einen
> solchen Zweck gezüchtet worden sind. *Die zuständige
> Behörde kann, soweit es mit dem Schutz der Tiere vereinbar ist,
> Ausnahmen hiervon zulassen, wenn für
> Versuchszwecke gezüchtete Tiere der betreffenden Art nicht zur Verfügung
> stehen oder der Zweck des Tierversuchs
> die Verwendung von Tieren anderer Herkunft erforderlich macht.*
> * *
> Als Beispiel möchten wir einen Tierversuch, der 2002 an der Uni Gießen
> durchgeführt wurde, anführen.
> Hier wurden sowohl Hauskatzen, Freigänger Katzen, als auch wild
> gefangene Katzen verwendet. Ausgeführt wurde zudem, dass die Tierheime
> Bitterfeld und Dresden hierzu Tiere zur Verfügung gestellt haben. Änderung im Text( Wir mutmaßen es )
 
> * *
> *Wir sind der Auffassung, dass § 9 Absatz 7 Tierschutzgesetz ein
> Gummiparagraph ist, der dem Diebstahl von Haustieren Tür und Tor öffnet,
> welche dann im Tierversuch verwand werden können.*
>
> Der Paragraph 9 Absatz 7 Tierschutzgesetz, ermöglicht es z.B. wild
> lebende Katzen einzufangen, wenn diese für Tierversuche benötigt werden.
> Seit vielen Jahren beobachten wir, dass in Städten im ganzen
> Bundesgebiet Tiere von der Straße weggefangen werden, teilweise sogar
> unter den Augen der Besitzer. Niemand unternimmt etwas dagegen. Nachdem
> wir nun wissen wie man den § 9 Abs. 7 TSCHG auslegen kann, verwundert
> uns dieses nicht mehr.
>
> Das Tierheime schutzbefohlene Tiere, die ihnen von Findern oder den
> Besitzern, die diese aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr behalten
> können, wenn diese nicht vermittelbar sind, in den Tierversuch geben
> dürfen, ist aus unserer Sicht eine grausame Täuschung der Menschen, die
> glauben dass ihre Tiere dort in Sicherheit sind.
>
> Es gab in der Vergangenheit einen Fall Buchner. Buchner war Tierhändler,
> er verkaufte gestohlene Tiere an die Pharmaindustrie. Er wurde nicht
> dafür verurteilt dass er Tiere in den Versuch verkaufte und die
> Pharmaindustrie wurde nicht dafür bestraft, dass sie Tiere bei ihm
> kaufte. Er wurde lediglich dafür bestraft, dass er gestohlene Tiere
> verkauft hat. Einer solchen Tat muß man die Tierhändler aber erst einmal
> überführen, was angesichts der Tatsache, dass die Tiere in der Regel
> nachts gefangen werden, fast unmöglich ist.
>
> Krimineller Tierdiebstahl ist in Deutschland mittlerweile gang und gebe.
> Die Zahlen vermisster Tiere sind bis Mai diesen Jahres bereits um 30% ,
> im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Hunde werden vor der Türe der
> Besitzer gestohlen, beim Spaziergang entwendet. Katzen werden zu Hauf
> als vermisst gemeldet.
>
> *Wir mutmaßen, dass die Tiere die für Reach erforderlich sind, zumindest
> teilweise privaten Besitzern gestohlen und an Versuchslabore verkauft
> werden.*
>
> Wir glauben, dass viele Abgeordnete sich nicht vorstellen können, was in
> solch einem Tierversuch geschieht und möchten Ihnen hier ein Beispiel geben.
>
> *Stellt Sie sich bitte vor, Sie wären nicht als Mensch auf diese Welt
> gekommen, sondern als eine Katze mit Namen Irma.
> *
> * Irma wurde von einer wilden, freilebenden Katze geboren. In der
> Freiheit ging es ihr nicht gut, sie bekam Katzenschnupfen und suchte die
> Nähe der Menschen. Sie traf auf eine Frau die sie regelmäßig fütterte. 
> Schon bald blühte Irma wieder auf und es ging ihr besser, aber ins Haus
> zu den Menschen wollte sie nicht. Die Frau plante einen Umzug und rief
> beim Tierheim an und bat darum dieses Tier aufzunehmen. So geschah es
> dann auch. *
> * *
> * Irma war entsetzt, man hatte sie ihrer Freiheit beraubt, sie lebte
> Monate lang eingesperrt. Das Tierheim merkte, dieses Tier können wir
> nicht vermitteln. Eines Tages wurde Irma mit einem Kescher gefangen und
> in ein Versuchslabor gebracht. *
> * *
> * Dort riss man ihr die Krallen heraus und zog ihr alle Zähne. Sie
> konnte sich nicht mehr wehren. Man betäubte sie und schloss sie an
> Maschinen an. Als sie wach wurde konnte sie sich nicht mehr bewegen. *
> * Eine Maschine hatte ihre Körperfunktionen übernommen. Man öffnete ihr
> Gehirn und steckte Messdioden hinein. Sie bekam künstliche Nahrung. Sie
> harrte in diesem Zustand viele Monate aus. Ihre Füße und Beinchen
> schmerzten weil sie sich nicht mehr bewegen konnten. Ihr ganzer Körper
> stand unter Spannung weil er in dieser unnatürlichen Starre mit Bändern
> festgeschnallt war. Sie war verzweifelt und machtlos den Menschen, die
> so mit ihr umgingen, ausgeliefert. Sie hatte das Gefühl das ihre Beine
> langsam abstarben und litt unter Krämpfen. Ab und zu schrie und weinte
> sie voller Schmerzen, Verzweiflung und Leid und sehnte sich danach zu
> sterben. Manches mal träumte sie noch von der Frau und von dem Garten in
> dem sie versorgt worden war und fragte sich, warum die Frau nicht zu ihr
> kam um ihr zu helfen. *
> *
> Schließlich durchtrennte man ihr dann auch noch die Stimmbänder um sie
> am schreien zu hindern, und weiter ungehindert, ihren armen, kleinen,
> geschundenen Körper zu benutzen, für die Forschung, wie man es nannte.
> Es dauerte sehr lange. Dann testete man ein Medikament das zum Tod
> führte, langsam, sehr, sehr langsam, über viele Wochen, starb sie einen
> qualvollen Tod. Jeden Tag bekam sie ein bisschen mehr von dem Gift,
> jeden Tag ging es ihr schlechter. Sie litt an Krämpfen, Brechreiz,
> Schwäche, Wahrnehmungsstörungen und an Organversagen, bis sie es
> schließlich geschafft hatte und ihr Leben endlich zuende ging. *
> * *
> * Neben ihr lagen andere Artgenossen, eine Hauskatze und ein
> Freigängerkater. Auch diesen tat man dasselbe an.
> In Käfigen untergebracht gab es weitere Tier, die als Ersatz da waren,
> wenn wieder ein Platz auf dem Versuchstisch frei geworden war, wenn eins
> der Opfer gestorben war. Sie alle hatte vor Entsetzen weit aufgerissene
> Augen, wußten das man nichts Gutes mit ihnen vor hatte.
>
> In diesem Labor gab es kein Mitgefühl und kein Erbarmen. Die Menschen um
> sie herum lachten und machten ihre Witze, während Tiere dort qualvoll,
> einen langsamen, grausamen Tod starben. Abends gingen sie nach Hause, zu
> Ihren Familien, zu ihren Haustieren, als ob es dieses Versuchslabor gar
> nicht gab. Man merkte es Ihnen nicht an das Sie Tiere zu Tode quälten. *
> * *
> * *
> * Die Geschichte von Irma trifft bei weitem nicht die Grausamkeiten, die
> Tag für Tag an Versuchstieren durchgeführt werden. Wir haben uns mit
> vielen Berichten befasst die sich um dieses Thema drehen. *
> * Dazu muss man noch folgendes wissen, gerade Katzen im Tierversuch
> werden häufig ohne Narkose operiert. Das ist ganz einfach, ein
> angeschnalltes Tier kann sich nicht wehren. Es gibt auch Medikamente die
> zu Muskellähmung führen und auch hier können die Tiere sich nicht
> wehren, wenn sie ohne Narkose operiert werden. *
> * *
> * Wir wissen von einer Versuchsreihe in der ein Tier 149 Tage zu Tode
> gequält worden ist. Wie kann man so etwas noch rechtfertigen? Hier kann
> man nur noch von der Bestie Mensch reden, die zu solchen Handlungen
> fähig ist. *
> * Die Vivisektoren dürfen solche Versuche aber auch nur deshalb
> ausführen, weil Sie, die Politiker ihnen zuvor die Legitimation dafür
> erteilt haben. *
> * *
> * Sind Sie, sehr geehrte Damen und Herren des Bundestages wirklich der
> Auffassung, dass diese Art von Testverfahren zu rechtfertigen sind?
> Tiere sind Wesen, mit Emotionen, die fühlen, denken, zielgerichtet
> handeln können und auch leidensfähig sind. Sollte es nicht möglich sein
> diesen mit Wertschätzung zu begegnen? Genau diese Wertschätzung wird
> ihnen durch Reach abgesprochen. *
> * *
> Tiere die den deutschen Bürgern gestohlen werden sind deren Eigentum,
> hier verletzt man nach unserer Auffassung auch deren
> Persönlichkeitsrechte, denn Tiere sind nun mal nicht nur eine Sache
> sondern oft genug als Familienmitglied anzusehen.
>
> Ein Oberstaatsanwalt aus Kleve sagte mir 2004, dass wenn man einen
> Tierfänger ergreifen würde, er nicht mal wüßte wie er diesen bestrafen
> sollte. Hierfür scheint keine Gesetzgebung vorhanden zu sein. Die
> Polizei in Kleve, hatte 2004, wie man mir sagte, von höchster Stelle den
> Befehl zu Tierdiebstählen keine Anzeigen anzunehmen. Wie können Sie uns
> das erklären?
>
> Degradiert unser Rechtsstaat mittlerweile zu einem Unrechtsstaat?
>
> Wir, als Bürger Deutschlands und als EU Bürger wehren uns dagegen, das
> Milliarden aus Steuermitteln dazu verwendet werden, sinnlose
> Tierversuche, die ohne jede Aussagekraft für den Menschen sind, dazu
> verwendet werden unsere angebliche Sicherheit als Verbraucher mit
> unermesslichem Tierleid zu erkaufen. Wir glauben nicht daran das diese
> millionenfachen toxikologischen Tests unser Leben sicherer machen. Im
> Gegenteil, da diese Tierversuche nicht auf den Menschen anwendbar sind..
> Wir wehren uns gegen die Geheimhaltung und Verdummung der Bevölkerung,
> denen die Wahrheit über diese grausamen Versuche verborgen bleibt,
> vielleicht sogar durch Manipulation der Medien. Es gab über Reach fast
> keine Berichterstattung. Geschah dies mit dem Hintergrund das Volk nicht
> wach zu rütteln?
> Es gibt in Deutschland ein Informationsfreiheitsgesetz. Warum sind die
> Bürger nicht über Reach in Kenntnis gesetzt worden? Über eine geplante
> Steuererhöhung für Süßwaren wird öffentlich diskutiert. Warum hält man
> mit Reach so hinter dem Berg? Hat das vielleicht damit zu tun, dass
> auch Tiere verwendet werden, die nicht speziell dafür gezüchtet wurden?
>
> Es erschreckt uns, welche grausamen Entscheidungen im Deutschen
> Bundestag gefällt werden. Wir stellen uns die Frage welchem
> Volksvertreter in der Regierung man überhaupt noch vertrauen kann?
>
> * Wir fordern den sofortigen Stop von Reach.
> * Wir fordern, einen Schutz für die Tiere der Bürger in Deutschland, der
> durch § 9 Abs. 7 Tierschutzgesetz nicht gewährleistet ist.
> * Wir fordern wir eine Gesetzesgrundlage, die ein Strafmaß für
> Tierdiebstahl festsetzt.
>
> § 11a Tierschutzgesetz, läßt zu, dass Auslandstiere in den Tierversuch
> gehen können. Schon jetzt hat der Auslandstierhandel drastisch
> zugenommen. Viele eingeführte Tiere verschwinden in dunklen Kanälen. Die
> EU Richtlinie 998/2003 wird in Deutschland, scheinbar mit Billigung der
> zuständigen Behörden, umgangen.
> Geschieht das Derzeit um den Nachschub für Reach zu sichern?
>
> Wann dürfen wir darauf hoffen, dass die von uns gewählten Abgeordneten
> des Bundestages, diesem grausamen Treiben ein Ende setzen und die
> Forschung endlich dem Standart des 21.sten Jahrhunderts anpassen?
> Wann dürfen wir darauf hoffen, dass Tierversuchen ein Ende gesetzt wird,
> und einer Förderung zur Erforschung von alternativen Methoden ein
> vielfaches an Geldmitteln zugeschrieben wird? Wann nehmen Sie, die
> Abgeordneten des Bundestages, ihre Vorbildfunktion in der Welt wahr, die
> wir doch ansonsten in so vielen Bereichen inne haben?
>
> Wir bitten die Abgeordneten "Nein" zu sagen, zu dem Grauen in deutschen
> Versuchslaboren und entsprechende Gesetzesvorlagen einzureichen.
> Wir bitten Sie, "Nein" dazu zu sagen, das Tiere gequält und grausam
> ermordet werden.
>
> Jahrzehnte der Forschung sollten ausreichen um genügend Grundwissen zu
> haben, dass sich umsetzen läß, ohne weiter Tiere zu quälen.
>
> Wir bitten Sie, sich gegen Tierversuche einzusetzen.
> Wir bitten Sie, den § 9 Abs.7 und 11a TSCHG umzuändern um kriminellen
> Handlungen die Grundlage zu entziehen. Wir bitten Sie für die Tiere in
> den Versuchslaboren einzutreten, damit den grausamen Handlungen die an
> ihnen vollzogen werden, ein Ende bereitet wird.
>
> Für die Beantwortung unserer Fragen wären wir sehr dankbar.
> Gabriele Hilbig
>
> Tierschutzverein Samtpfote e.V.
> Emmericher Landstr. 102
> 46459 Rees
 
Eine Antwort vom Bundestag:
> Sehr geehrte Frau Hilbig,
>
> Sie haben sich - wie einige andere Tierschutzverbände auch - an
> Abgeordnete des Deutschen Bundestages gewandt mit der Bitte, eine
> Bedrohung der Tierschutzrechte im Zusammenhang mit der Europäischen
> Chemikalienrichtlinie Reach abzuwenden. Einige meiner Kollegen und
> Kolleginnen haben mich gebeten, Ihnen stellvertretend zu antworten.
> Außer Frage ist Tierquälerei der von Ihnen beschriebenen Art
> verabscheuungswürdig und gesetzeswidrig. Wie immer bestätigt sich auch
> hier: ohne ethische Grundsätze gibt es kein verantwortungsvolles
> Handeln! Wir haben als Gesetzgeber Rahmen gesetzt und Richtlinien
> vorgegeben, Kirchen und Verbände schärfen das Bewusstsein durch
> entsprechende Appelle. Dennoch wird es immer Menschen geben, die sich
> außerhalb dieses Rahmens bewegen und Schuld auf sich laden. Ich bin
> froh, dass Sie und andere Vereine den Tierschutz nicht ausschließlich
> den Behörden überlassen, sondern sich aktiv für die Tiere einsetzen, die
> niemanden mehr haben, der sich um sie kümmert. Die Chemikalienrichtlinie
> hat allerdings den Umweltschutz zum Ziel und dient so auch gerade den
> Kreaturen, die sich nicht gegen menschengemachte Einflüsse wehren
> können. Natürlich hat die Richtlinie vor allem die menschliche
> Gesundheit im Blick, dient damit aber auch der gesamten Schöpfung. Das
> Ziel heiligt nicht die Mittel, daher müssen wir aufpassen, dass sich die
> Umsetzung der Richtlinie nicht in der von Ihnen beschriebenen Art
> niederschlägt!
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Dr. Barbara Hendricks MdB
 
Meine Antwort:
Sehr geehrte Dr.Frau Hendricks,
ich finde es sehr nett, dass Sie im Auftrag der vielen Abgeordneten antworten, die ich zum Thema Reach angeschrieben habe.
Da ich aber gerne hätte, dass diese ebenfalls meine Antwort erhalten, setze ich alle angeschriebenen in Cc.
 
Es ist schön, dass Sie den Menschen, die sich über Reach bei Ihnen beschweren, ihre Sorgen dazu äußern oder einfach sauer darüber sind und Ihnen das mitteilen, Rede und Antwort stehen.
 
Auch ich habe mich über Ihre Antwort gefreut, kann nur leider nicht in Ihrem Brief erkennen, dass Ihnen bewußt ist, was den Tieren angetan wird bei dieser ach so wunderbaren, in die Zukunft gerichteten Chemikalien Richtlinie Reach.
Außerdem wurden meine Fragen nicht beantwortet.
 
Werden die Abgeordenten die die Entscheidungen fällen ob solche Richtlinien durchgehen oder nicht, eigentlich bevor sie sich entscheiden müssen, umfassend informiert?
 
Wenn ich Ihren Brief lese habe ich den Eindruck, dass das nicht so ist.
 
Liebe Frau Dr. Hendricks, in den am 1.6.07 angelaufenen Chemikalientests gibt es nicht so was wie ein paar schwarze Schafe, die den Tieren böses antun. Jedes für Reach verwendete Tier wird grausam zu Tode gequält. Da gibt es nichts was man mit Worten beschönigen könnte. Reach bedeutet den millionenfachen Tod für die hierfür verwendeten Tiere. Diese Sache lässt sich mit nichts schön reden.
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Letale_Dosis
 
LD 50
Die letale Dosis (LD) ist die für ein bestimmtes Individuum tödliche Menge eines bestimmten Stoffes oder einer bestimmten Strahlung. Zum Beispiel liegt bei einem erwachsenen Menschen die letale Dosis von Kaliumcyanid (Zyankali) bei etwa 140 Milligramm.
Typische Angaben sind:
LD50 (mittlere letale Dosis) bzw. LC50 (mittlere letale Konzentration)
LDLo (geringste bekannte letale Dosis)
 
Im Tierversuch wird der sogenannte LD50-Wert bestimmt, die Menge, die bei einmaliger Gabe den Tod von 50 % der Versuchstiere zur Folge hat. Der LD50-Wert ist ein Maß für die akute Giftigkeit (Toxizität) einer Substanz (wie z. B. eines Medikaments) und wird üblicherweise in mg/kg Körpergewicht angegeben. Da die Art der Verabreichung eine Rolle für die Giftigkeit spielt, ist auch diese anzugeben (z. B. oral, subkutan oder intravenös).
 
Bitte versuchen Sie sich vorzustellen, Ihre Kinder hätten ein Haustier. Es könnte ihren Kindern genau wie vielen anderen Tierbesitzern gehen, die derzeit schmerzlich ein Tier vermissen. Dank Reach sind die Vermisstmeldungen bei Haustieren drastisch angestiegen. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres um bisher 30%. Tierbesitzer haben Angst um ihre Tiere, die teilweise beim spazieren gehen, teilweise vor der eigenen Haustüre weggestohlen werden. Jeder Einzelne der sein Tier vermisst leidet Höllenqualen weil er nicht weiß was mit seinem Tier geschehen ist. Verzweifelte Menschen deren Tiere nicht mehr da sind melden sich auch bei uns.
Unser Verein vermittelt nur noch Hauskatzen. Die Sorge um die Tiere ist zu groß, als das wir diese als Freigänger noch abgeben könnten. In der Zeit von Ende 2003- Anfang 2004 sind alleine bei unserem Verein im Kreis Kleve, 140 vermisste Tiere gemeldet worden, die Dunkelziffer liegt erheblich höher. Damals wurde ein Tierfängerwagen mit der Aufschrift "Tierheim Weeze" beim Einfangen von Katzen beobachtet.
Im Jahr darauf verschwanden fast 20 Katzen von einer unserer Futterstellen. Wie Sie daraus ersehen können war es in den Jahren davor schon katastrophal. Durch Reach verschärft sich die Situation bereits jetzt drastisch, und wir sind erst am Anfang der Testreihen. Wir befürchten als Horrorszenario, dass in den nächsten Jahren keine Freigängerkatzen mehr auf deutschen Straßen zu finden sind und, dass auch Hundebesitzer es sich nicht länger erlauben können ihr Tier ohne Leine laufen zu lassen, denn bereits
heute werden auch Hunde gestohlen. Die Letzten uns bekannten Vorfälle gab es in Kalkar und Wissel. In Wissel wurden die zwei Hunde einer Familie an helligten Tag beim spazieren gehen weggefangen.
 
Wir sehen hier die Persönlichkeitsrechte der Bürger gefährdet. Wer ein Haustier hat möchte es auch behalten. Hinzu kommt, dass Polizeistellen im Kreis Kleve die Anzeigen für Tierdiebstahl nicht aufnehmen. Angeblich kommt die Anweisung von ganz oben.
 
Kann das mit dem § 9 Abs. 7 Tierschutzgesetz zu tun haben, nach dem wenn nicht genügend gezüchtete Tiere vorhanden sind auch andere Tiere verwendet werden dürfen? Ist dieser Paragraph vielleicht dazu geeignet auch den Tierdiebstahl zu rechtfertigen?
 
Bitte beantworten Sie uns diese Frage, die ich schon mehreren Abgeordneten gestellt habe.
 
Tierheimtiere, darunter Hauskatzen, Freigängerkatzen und wild gefangene Katzen wurden ja bereits an der Uni Gießen in einer Studie im Jahr 2002 verwendet. Leider sind wir Tierschützer erst heute darauf gekommen, dass das Tierschutzgesetz seit 1987 diese Möglichkeiten zulässt und wir sind erschüttert über diese Erkenntnis.
 
Ein Professor teilte in einem Interview mit, dass man (ich meine in den 90er Jahren) das Saarland enthundet hätte und die Tiere für den Versuch verwand wurden. Anderen Berichten zufolge bringen Städte Fundtiere in die dort ansässigen Unikliniken statt ins Tierheim.
All diese Handlungen könnten nicht statt finden, wenn es entsprechende Gesetzesgrundlagen gäbe, die dies zu verhindern wüssten.
 
So wurde im Fall Buchner ein Tierhändler zwar für den Tierdiebstahl aber nicht dafür, dass er Tiere an Unikliniken verkaufte, verurteilt.
Und die Unikliniken wurden auch nicht dafür bestraft, dass sie diese Tiere gekauft hatten. Somit dürfte klar sein, dass es erlaubt ist
Fundtiere oder gestohlene Tiere für Tierversuche zu verwenden.
Mittlerweile wissen wir, dass für Tierversuche nur die Hälfte, wenn nicht weniger, an gezüchteten Tieren gemacht werden. Woher kommt der Rest? Für uns stellt sich diese Frage nicht mehr.
* Tiere aus dem Ausland
* Tiere von der Straße weggefangen
* Tiere aus Tierheimen
 
Womit läßt sich all das noch rechtfertigen?
 
Es ist klar erkennbar, dass hier Gesetzeslücken, vielleicht auch bewusst vom Gesetzgeber eingeräumt wurden. Wann werden hier Gesetzesänderungen statt finden?
 
Und ist es nicht auch so, dass sogar die Regierung selbst Versuchslabore unterhält, in denen grausame Versuche gemacht werden? Diese Frage brauchen Sie uns nicht beantworten, wir kennen die Antwort bereits.
 
Es erschüttert uns, welche grausamen Entscheidungen Abgeordnete, denen wir unsere Stimme gegeben haben, damit sie unser Land regieren, über unseren Kopf hinweg getroffen haben. Die Meinung des Volkes wird völlig ignoriert. Solche Entscheidungen werden, wie es scheint, auch geheim gehalten denn wir haben viel Mühe darauf verwand bis wir den Kenntnisstand von heute hatten.
 
Frau Dr. Hendricks, warum entscheidet die Regierung in unserem Land so viele Dinge völlig konträr zum Willen des Volkes?
Warum wird die Bevölkerung bewusst dumm gehalten? Die Zeitungen und Fernsehsender bringen nichts über dieses brisante Thema. Ist dies von der Regierung angeordnet worden? Wird hier die Pressefreiheit außer Kraft gesetzt?
 
Reach halte ich persönlich für ein Verbrechen an jedem hierfür verwendeten Lebewesen und mit nichts zu rechtfertigen. Chemische Stoffe die seit fast dreißig Jahren auf dem Markt sind müssen nicht mehr getestet werden, die Wirkung dieser Stoffe sollte schon aus praktischer Erfahrung bekannt sein.
 
Alle EU Staaten sollen die Stoffe gleich deklarieren und so für mehr Sicherheit sorgen.
Warum werden fragwürdige Stoffe nicht einfach verboten?
 
Jeder einzelne Abgeordnete ist verantwortlich für seine Entscheidungen.
Diese Entscheidung war falsch!
 
Die Fragen deren Beantwortung für uns wichtig wären und um die wir mit Bezug auf das Informationsfreiheitsgesetz jetzt abermals bitten, habe ich blau markiert.
 
Es gibt ein sehr schönes Bibelwort: " Was Ihr einem meiner Geringsten getan habt, das habt Ihr MIR getan."
 
Gott wird diese Fehlentscheidung sühnen, davon bin ich überzeugt.
 
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Hilbig
Mitglied im Internationalen Zusammenschluss für Tierschutz
 
Auf dieses Schreiben bekam ich keine Antwort von Frau Dr. Hendricks
 
Auszug aus Annex V-b
 
B.27. PRÜFUNG AUF SUB-CHRONISCHE ORALE TOXIZITÄT
90–TAGE-TOXIZITÄSTUDIE BEI WIEDERHOLTER ORALER VERABREICHUNG AN NICHTNAGETIEREN
1. METHODE
Diese Methode zur Prüfung auf subchronische orale Toxizität entspricht der OECD TG 409 (1998).
1.1 EINLEITUNG
Bei der Beurteilung und Bewertung der toxischen Merkmale eines chemischen Stoffs kann die Bestimmung der
subchronischen Toxizität bei wiederholter oraler Verabreichung von Wirkstoffgaben durchgeführt werden,
nachdem erste Toxizitätsdaten anhand von Prüfungen auf akute Toxizität oder 28-Tage-Tests auf Toxizität bei
wiederholter Verabreichung erzielt wurden. Die 90-Tage-Studie liefert Informationen über mögliche
gesundheitliche Schädigungen, die durch wiederholte Exposition über einen Zeitraum des schnellen Wachstums
bis zum frühen Stadium des Erwachsenseins entstehen können. Die Studie liefert ferner Informationen über die
wichtigsten toxischen Wirkungen, zeigt die Zielorgane und eine mögliche Akkumulation auf und kann zur
Ableitung einer NOAEL (NOAEL – Dosis ohne beobachtete schädigende Wirkung) beitragen, die zur Wahl der
Dosierungen für Untersuchungen der chronischen Toxizität und zur Festlegung von Sicherheitskriterien für die
Humanexposition herangezogen werden kann.
Die Prüfmethode soll dazu beitragen, die schädigenden Wirkungen einer Exposition gegenüber Chemikalien bei
Nicht-Nagetieren festzustellen und sollte nur in folgenden Fällen angewandt werden:
– wenn in anderen Studien beobachtete Wirkungen eine Klärung/Charakterisierung an einer zweiten Tierart,
den Nicht-Nagetieren, erforderlich machen;
– wenn toxikokinetische Studien darauf hindeuten, daß die Verwendung einer spezifischen Art von Nicht-
Nagetieren die relevanteste Wahl von Versuchstieren ist, oder
– wenn andere spezifische Gründe die Verwendung einer Nicht-Nagetierart rechtfertigen.
Siehe auch Allgemeine Einleitung Teil B.
1.2 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
Dosis ist die Menge der verabreichten Prüfsubstanz. Die Dosis wird als Gewicht (g, mg) oder als Gewicht der
Prüfsubstanz je Gewichtseinheit des Versuchstiers (z.B. mg/kg) oder als konstante Futterkonzentration (ppm)
ausgedrückt.
Dosierung ist ein allgemeiner Begriff, der die Dosis, ihre Häufigkeit und die Dauer der Verabreichung umfaßt.
NOAEL ist die Abkürzung für no-observed adverse effect level und entspricht der höchsten Dosis, bei der keine
schädigenden behandlungsbedingtenWirkungen festgestellt werden.
1.3 PRINZIP DER METHODE
Die Prüfsubstanz wird täglich über einen Zeitraum von 90 Tagen in abgestuften Dosen an mehrere Gruppen von
Versuchstieren verabreicht, und zwar eine Dosisstufe je Gruppe. Während des Verabreichungszeitraums werden
die Tiere sorgfältig auf Toxizitätsanzeichen beobachtet. Während der Prüfung verendete oder getötete Tiere
werden seziert. Am Ende der Prüfung werden alle noch lebenden Tiere getötet und ebenfalls seziert.
1.4 BESCHREIBUNG DER METHODE
1.4.1 Auswahl von Versuchstierarten
Die am häufigsten verwendete Nicht-Nagetierart ist der Hund, der einer bestimmten Rasse angehören sollte.
Häufig wird der Beagle verwendet. Ferner können Tierarten wie Schwein oder Minischwein verwendet werden.
Primaten werden nicht empfohlen, und ihre Verwendung ist zu begründen. Es sollten junge und gesunde Tiere
verwendet werden. Bei Hunden sollte mit der Dosierung vorzugsweise im Alter von vier bis sechs Monaten,
jedoch nicht später als neun Monaten begonnen werden. Wird die Studie als Vorstudie für eine Langzeitstudie
über chronische Toxizität durchgeführt, sollten in beiden Studien dieselbe Art/Rasse verwendet werden.
1.4.2 Vorbereitung der Tiere
Zu verwenden sind gesunde Jungtiere, die an die Laborbedingungen gewöhnt und bisher nicht für Tierversuche
verwendet wurden. Die Dauer der Gewöhnung hängt von der für die Prüfung gewählten Art und der Herkunft
der Tiere ab. Empfohlen werden mindestens fünf Tage für Hunde oder für speziell zu diesem Zweck gezüchtete
Schweine aus einer internen Kolonie und mindestens zwei Wochen für Tiere externer Herkunft. Von den
Versuchstieren sollten Art, Stamm, Herkunft, Geschlecht, Gewicht und/oder Alter festgestellt werden. Die Tiere
werden nach dem Zufallsprinzip in Kontroll- und Behandlungsgruppen eingeteilt. Die Käfige sind so
aufzustellen, daß etwaige durch den Standort bedingte Auswirkungen möglichst gering sind. Jedes Versuchstier
sollte zur sicheren Identifizierung eine eigene Nummer erhalten.
1.4.3 Zubereitung der Dosen
Die Prüfsubstanz wird mit dem Futter oder im Trinkwasser über eine Magensonde oder in Kapseln verabreicht.
Die Methode der oralen Verabreichung hängt von dem Zweck der Studie und den physikalisch-chemischen
Eigenschaften des Prüfmaterials ab.
Bei Bedarf wird die Prüfsubstanz in einem geeigneten Medium gelöst oder suspendiert. Es empfiehlt sich, nach
Möglichkeit zunächst die Verwendung einer wässrigen Lösung/Suspenion, sodann eine Lösung/Emulsion in Öl
(z.B. Maisöl) und erst dann eine Lösung in anderen Medien in Betracht zu ziehen. Bei anderen Medien als
Wasser müssen seine toxischen Merkmale bekannt sein. Die Stabilität der Prüfsubstanz unter den
Verabreichungsbedingungen ist festzustellen.
1.5 VERSUCHSDURCHFÜHRUNG
1.5.1 Zahl und Geschlecht der Versuchstiere
Für jede Dosisstufe sind mindestens acht Tiere (vier weibliche und vier männliche) zu verwenden. Sollten im
Verlauf der Prüfung Tiere getötet werden, ist die Zahl der Tiere um die Zahl zu erhöhen, die bereits vor
Abschluß der Studie getötet werden sollen. Die Zahl der Tiere bei Beendigung der Studie muß für eine
sinnvolle Bewertung der toxischen Wirkungen angemessen sein. Aufgrund bereits bekannter Wirkungen der
Substanz oder eines eng verwandten Analogons sollte darüber hinaus für die Kontrollgruppe und dieGruppe mit
der höchsten Dosis die Aufnahme einer Satellitengruppe von acht Tieren (vier jeden Geschlechts) zwecks
Behandlung und anschließender Beobachtung der Reversibilität oder Persistenz etwaiger toxischer Wirkungen
erwogen werden. Die Dauer dieses Zeitraums nach der Behandlung sollten den beobachteten Wirkungen
angemessen sein.
1.5.2 Dosierung
Es sollten mindestens drei Dosierungen und eine gleichzeitige Kontrolle verwendet werden, es sei denn, ein
Limit-Test wird durchgeführt (s. 1.4.3.4). Die Dosierungen können auf der Grundlage der Ergebnisse von
Studien mit wiederholter Verabreichung oder Studien zur Ermittlung des Dosisbereichs festgelegt werden und
sollten sämtliche für die Prüfsubstanz oder verwandte Materialien verfügbaren toxikologischen und
toxikokinetischen Daten berücksichtigen. Außer wenn dies wegen der physikalisch-chemischen Eigenschaften
oder der biologischen Wirkungen der Prüfsubstanz unmöglich ist, sollte die höchste Dosierung gewählt werden,
um Toxizität, jedoch nicht Tod oder schweres Leiden der Tiere zu induzieren. Zum Nachweis dosisabhängiger
Reaktionen und einer NOAEL bei niedrigster Dosierung, sollten die Dosierungen in absteigender Folge
verabreicht werden. Zwei- bis vierfache Abstände haben sich oft als optimale Dosisabstufungen erwiesen, auch
ist meist eine vierte Testgruppe der Anwendung sehr großer Dosisabstände (z.B. mehr als ein Faktor von ca. 6-
10) vorzuziehen.
Die Kontrollgruppe sollte eine unbehandelte Gruppe oder eine Vehikel-Kontrollgruppe sein, sofern ein Vehikel
zur Verabreichung der Prüfsubstanz verwendet wird. Abgesehen von der Behandlung mit der Prüfsubstanz
sollten die Tiere der Kontrollgruppe identisch mit denen der Testgruppen behandelt werden. Wird ein Vehikel
verwendet, erhält die Kontrollgruppe das Vehikel im höchsten verwendeten Volumen. Wird eine Prüfsubstanz
mit dem Futter verabreicht, und führt dies zu einer verminderten Futteraufnahme, kann eine paarweise
gefütterte Kontrollgruppe nützlich sein, wobei zwischen einer verminderten Futteraufnahme aus
geschmacklichen Gründen oder wegen toxikologischer Veränderungen im Prüfmodell unterschieden wird.
Zu berücksichtigen sind gegebenenfalls folgende Merkmale des Vehikel und anderer Additive: Wirkungen auf
die Absorption, die Verteilung, den Stoffwechsel oder die Retention der Prüfsubstanz; Wirkungen auf die
chemischen Eigenschaften der Prüfsubstanz, die zur Änderung von toxischen Eigenschaften führen können
kann; ferner Wirkungen auf die Futter- oder Wasseraufnahme oder den Ernährungszustand der Versuchstiere.
1.5.3 Limit-Test
Ergibt eine Prüfung bei einer einzigen Dosis von mindestens 1000 mg/kg Körpergewicht/Tag unter Anwendung
der für diese Studie beschriebenen Verfahren keine adversen Effekte und ist aufgrund der Daten
strukturverwandter Stoffe keine Toxizität zu erwarten, kann auf eine vollständige Studie mit drei Dosisstufen
gegebenenfalls verzichtet werden. Der Limit-Test ist anzuwenden, außer wenn die Expositionswirkungen beim
Menschen die Prüfung bei einer höheren Dosis erforderlich erscheinen läßt.
1.5.4 Verabreichung der Dosen
Die Versuchstiere erhalten die Prüfsubstanz an sieben Tagen der Woche über einen Zeitraum von 90 Tagen.
Jede Abweichung von diesem Dosierungsplan, z. B. fünf Tage je Woche, ist zu begründen. Wird die
Prüfsubstanz über eine Sonde verabreicht, so sollte dies in einer einmaligen Dosis unter Verwendung einer
Magensonde oder einer geeigneten Intubationskanüle erfolgen. Das maximale Flüssigkeitsvolumen, das einem
Versuchstier mit einer Gabe verabreicht werden kann, hängt von der Größe des Versuchstiers ab. Generell sollte
das Volumen möglichst gering sein. Außer für Reizungen auslösende oder ätzende Stoffe, die in der Regel bei
höheren Konzentrationen eine Verschlimmerung bewirken, sollte die Variabilität des Prüfvolumens durch
Anpassung der Konzentration möglichst gering gehalten werden, um ein konstantes Volumen bei allen Dosen
zu gewährleisten.
Für mit dem Futter oder dem Trinkwasser verabreichte Stoffe ist unbedingt sicherzustellen, daß die Mengen der
jeweiligen Prüfsubstanz die normale Nahrungsaufnahme oder den Wasserhaushalt nicht beeinträchtigen. Wenn
die Prüfsubstanz mit dem Futter verabreicht wird, können entweder eine konstante Futterkonzentration (ppm)
oder eine konstante Dosierung in Relation zum Körpergewicht verwendet werden. Jede angewandte Alternative
ist zu spezifizieren. Eine mit einer Magensonde oder in Kapseln verabreichte Substanz sollte jeweils zu
denselben Tageszeiten gegeben und so angepaßt werden, daß eine konstante Dosis in Relation zum
Körpergewicht aufrechterhalten bleibt. Wird eine 90-Tage-Studie als Vorstudie für eine Langzeitstudie über
chronische Toxizität verwendet, sollte in beiden Studien die gleiche Nahrung verabreicht werden.
1.5.5 Beobachtungen
Der Beobachtungszeitraum sollte mindestens 90 Tage betragen. Tiere einer Satellitengruppe, die für
Nachfolgebeobachtungen vorgesehen sind, sollten für einen angemessenen Zeitraum ohne Behandlung bleiben,
um festzustellen, ob die toxischen Wirkungen fortbestehen oder sich als reversibel erweisen.
Allgemeine klinische Beobachtungen sollten mindestens einmal täglich, vorzugsweise zur selben Tageszeit,
unter Berücksichtigung des Zeitraums, in dem der Wirkungsgipfel nach Verabreichung der Dosis zu erwarten
ist, vorgenommen werden. Der klinische Zustand der Tiere ist zu dokumentieren. Alle Tiere sind mindestens
zweimal täglich, in der Regel morgens und abends, auf Anzeichen von Morbidität und Mortalität hin zu
untersuchen.
Mindestens einmal vor der ersten Exposition (für intraindividuelle Vergleiche) und danach einmal pro Woche
sollten bei allen Tieren umfassende klinische Beobachtungen vorgenommen werden. Diese Beobachtungen
sollten, sofern praktisch durchführbar, außerhalb des Käfigs erfolgen, in dem die Tiere gehalten werden, und
zwar vorzugsweise in einem Standardgehege jeweils zu denselben Zeiten. Die Beobachtungsbedingungen
sollten möglichst konstant sein. Anzeichen von Toxizität sind sorgfältig zu dokumentieren, insbesondere
Beginn, Schweregrad und Dauer. Die Beobachtungen sollten sich insbesondere beziehen auf Veränderungen an
Haut, Fell, Augen, Schleimhäuten, auf Sekrete und Exkrete sowie auf autonome Reaktionen (z. B. Tränenfluß,
Piloerektion, Pupillengröße, anormale Atmung). Gang- und Haltungsstörungen, ferner Reaktionen auf den
Umgang mit den Tieren sowie etwaige klonische oder tonische Bewegungen, Stereotypien (z. B. übermäßiges
Putzen, wiederholte Kreisbewegungen) oder abnormes Verhalten (z. B. Selbstverstümmelung, Rückwärtsgehen)
sollten auch dokumentiert werden.
Ophthalmologische Untersuchungen unter Verwendung eines Ophthalmoskops oder eines entsprechenden
geeigneten Geräts sollten vorgenommen werden, bevor die Prüfsubstanz verabreicht wird, sowie zum Abschluß
der Studie, vorzugsweise an allen Tieren, zumindest jedoch in den höchstdosierten Gruppen und den
Kontrollgruppen. Sofern behandlungsbedingte Veränderungen an den Augen beobachtet werden, sollten alle
Tiere untersucht werden.
1.5.5.1 Körpergewicht und Futter-/Wasseraufnahme
Alle Tiere sollten mindestens einmal wöchentlich gewogen werden. Messungen der Futteraufnahme sollten
mindestens wöchentlich vorgenommen werden. Wenn die Prüfsubstanz über das Trinkwasser verabreicht wird,
sollte auch die Wasseraufnahme mindestens einmal wöchentlich gemessen werden. Die Wasseraufnahme kann
auch in Fütterungsstudien oder in Studien mit Sondenapplikation berücksichtigt werden, bei denen sich das
Trinkverhalten ändern kann.
1.5.5.2 Hämatologische und und klinisch-biochemische Untersuchungen
Die Blutproben sind an einer zu benennenden Stelle zu entnehmen und möglichst unter geeigneten
Bedingungen zu lagern. Am Ende des Prüfzeitraums werden bei den Versuchstieren Blutproben kurz vor der
Tötung oder als Teil des Tötungsvorgangs entnommen.
Hämatologische Untersuchungen sind zu Beginn der Studie und anschließend entweder monatlich oder zur
Halbzeit und schließlich am Ende des Prüfzeitraums vorzunehmen: Hämatokritwert, Hämoglobinkonzentration,
Erythrozytenzahl, Leukozytenzahl (Gesamt- und Differentialblutbild), Thrombozytenzahl und Bestimmung des
Gerinnungspotentials, wie Gerinnungszeit, Prothrombinzeit oder Thromboplastinzeit.
Klinisch-biochemische Bestimmungen zur Untersuchung der wichtigsten toxischen Wirkungen in Geweben,
insbesondere der Wirkungen auf Nieren und Leber, sind an Blutproben durchzuführen, die von jedem Tier zu
Beginn und anschließend entweder monatlich oder zur Halbzeit und schließlich am Ende des Prüfzeitraums
entnommen werden. Die Prüfungen sollten folgende Bereiche abdecken: Elektrolythaushalt,
Kohlehydratstoffwechsel sowie Leber- und Nierenfunktion. Die Wahl der spezifischen Prüfungen hängt von
den Beobachtungen über die Wirkungsweise der Prüfsubstanz ab. Vor der Blutentnahme empfiehlt sich eine der
Tierart angemessene Futterkarenz. Es wird empfohlen, Bestimmungen insbesondere für folgende Parameter
durchzuführen: Calcium, Phosphor, Chlor, Natrium, Kalium, Nüchternglukose, Alanin-Aminotransferase,
Aspartat-Aminotransferase, Ornithindecarboxylase, Gammaglutamyl-Transpeptidase, Harnstoff-Stickstoff,
Albumin, Blutkreatinin, Gesamtbilirubin und Messungen des Serum-Gesamtproteins.
Untersuchungen zur Urinanalyse sind zumindest zu Beginn, anschließend zur Halbzeit und schließlich zum
Abschluß der Studie an zu festgelegten Zeiten gesammeltem Urin durchzuführen: Aussehen, Volumen,
Osmolarität oder spezifisches Gewicht, pH-Wert, Glukose und Blut/Blutzellen. Sofern erforderlich, können
zusätzliche Parameter verwendet werden, um die Untersuchung beobachteter Wirkungen zu erweitern.
Darüber hinaus sollten Untersuchungen zur Bestimmung von Serummarkern für eine allgemeine
Gewebsschädigung erwogen werden. Sonstige Bestimmungen, die für eine angemessene toxikologische
Bewertung erforderlich sein können, umfassen Analysen von Lipiden, Hormonen, Säure-/Basengleichgewicht,
Methämoglobin und Cholinesteraseinhibitation. Weitere klinisch-biochemische Untersuchungen können, sofern
erforderlich, durchgeführt werden, um die Untersuchung der beobchteten Wirkungen zu erweitern. Die
jeweiligen Parameter sind je nach Prüfsubstanzklasse bzw. von Fall zu Fall zu bestimmen.
Insgesamt ist je nach Versuchstierart und den beobachteten und/oder erwarteten Wirkungen der Prüfsubstanz
mit der entsprechenden Flexibilität vorzugehen.
1.5.5.3 Autopsie
Alle an der Studie beteiligten Tiere müssen einer vollständigen, eingehenden Autopsie unterzogen werden, die
die sorgfältige Untersuchung der äußeren Körperoberfläche, aller Körperöffnungen sowie der Schädel-, Brustund
Bauchhöhlen und ihres Inhalts umfaßt. Leber und Gallenblase, Nieren, Nebennieren, Hoden, Nebenhoden,
Uterus, Eierstöcke, Schilddrüse, (mit Nebenschilddrüse), Thymus, Milz, Gehirn und Herz aller Tiere (außer der
tot aufgefundenen und/oder zwischenzeitlich getöten Tiere) sind in angemessener Form von anhaftendem
Gewebe zu befreien, und ihr Naßgewicht ist so rasch wie möglich nach der Sektion festzustellen, um ein
Austrocknen zu verhindern.
Die folgenden Gewebe sind in dem für Gewebsarten und die vorgesehene nachfolgende histopathologische
Untersuchung am besten geeigneten Fixierungsmedium aufzubewahren: alle Gewebe mit makroskopischen
Läsionen, Gehirn (repräsentative Bereiche, insbesondere Cerebrum, Cerebellum und Medulla/Pons),
Rückenmark (auf drei Ebenen: cervical, mittlerer Thoraxbereich, und lumbar), Hypophyse, Augen, Schilddrüse,
Nebenschilddrüse, Thymusdrüse, Speiseröhre, Speicheldrüsen, Magen, Dünn- und Dickdarm (einschließlich
Peyer’schen Platten), Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Nebennieren, Milz, Herz, Luftröhre und
Lungen, Aorta, Gonaden, Uterus akzessorische Geschlechtsorgane, weibliche Brustdrüsen, Prostata, Harnblase,
Lymphknoten (vorzugsweise ein Lymphknoten des Verabreichungsweges und ein weiterer vom
Verabreichungsweg entfernter, um systemische Wirkungen abzudecken), periphere Nerven (N. ischiadicus oder
N. tibialis), vorzugsweise in der Nähe des Muskels, ein Knochenmarksschnitt (und/oder ein frisches
Knochenmark-Aspirat) und Haut. Die klinischen und sonstigen Befunde können weitere
Gewebsuntersuchungen erforderlich machen. Auch Organe, die aufgrund der bekannten Eigenschaften der
Prüfsubstanz als mögliche Zielorgane in Frage kommen, sollten aufbewahrt werden.
1.5.5.4 Histopathologische
 
 
 
 
Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals
 
*Verlagerung von Verantwortung für die Risiken von Chemikalien von Behörden auf die Industrie
*Erweiterung für die Verantwortung der Produktionssicherheit und Offenlegung der 
 Verwendungszwecke
*Zulassungsverfahren für Chemikalien
*Verpflichtung gemeinsamer Nutzung von Prüfdaten
*EU weiter Erfassung von Chemikalien von denen pro Jahr eine Tonne oder mehr
 hergestellt wird, in einer zentralen Datenbank
*Bewertung von Chemikalien
*Zulassungsverfahren für Besorgniserregende Chemikalien
* Vorregistrierungspflicht vom 1. Juni 2008 bis 1. Dezember 2008
*Wer die Vorregistrierung versäumt, darf die Chemischen Stoffe bis zum Ende des Prüfverfahrens
 nicht mehr verwenden
 
 
Prüfung der Toxizität
Reizungen und Verätzungen der Haut
Reizungen der Augen
Sensibilisierung durch Hautkontakt
Toxizität bei wiederholter Applikation
-Prüfung der Kurzzeit Toxizität 28 Tage
-Prüfung der subchronischen oder chronischen Toxizität 90 Tage
-Prüfung der Toxizität durch Inhalation
- Zweigenerationen-Prüfung der Reproduktionstoxizität
-Langzeittoxizitätstests an Vögeln
-Toxizitätstests an Wirbeltieren
 
 
Zur Giftigkeitsprüfung von Chemikalien müssen derzeit pro an Wirbeltieren geprüfter
Substanz 3000 Tiere verwendet werden.
Derzeit sollen 70 Prozent aller Versuchstiere bei der Testung von Chemikalien auf reproduktionstoxische Wirkungen eingesetzt werden.
Hier finden Prüfungen der Fruchtbarkeit bzw. Fortpflanzungsfähigkeit in zwei
Generationen Tests an Ratten statt.
Weiterleitung einer Mitteilung von Gaby Menzel, die vielleicht einige von Euch als sehr engagierte Tierschützerin kennen.
Bitte lest diesen Text sehr aufmerksam, er enthält wichtige Informationen.
 
 
Griechische Tierschuetzer haben mich um Verbreitung gebeten. Es ist eine Stellungnahme des Griechisch Veterinaermedizinischen Vereins zu der grundsaetzlichen Frage ob Strassenhunde fuer Tierversuche gebraucht werden koennen oder nicht.Tierschuetzer im Ausland die dergleichen Befuerchtungen hegen, werden schnell als hysterische Spinner abgetan.
Ich habe noch eigene Nachforschungen zu den Regelungen innerhalb der EU angestellt und beigefuegt.
 
 Der Text wurde mir in englischer Sprache uebermittelt. Diesen fuege ich unten an.
 Mit lieben Gruessen
 Gaby
 
 Deutsche Übersetzung:
 
 
 Zitat:
 ÜBERSETZUNG
 
 PRESSEMITTEILUNG DER GRIECHISCHEN TIERÄRZTLICHEN VEREINIGUNG(Ortsverband
 Epiros)
 
 Im Anschluss an:
 1) Das kürzliche Vorkommnis vom 27.2.2005, - von dem wir Kenntnis erhielten
 - bei dem Bürger den Versuch ausländischer Staatsangehöriger - Mitglieder
 eines Vereins mit Sitz auf Kreta - herrenlose Tiere (ohne
 Legalisierungspapiere gem.Ges.3170/03 und Ministerialbeschluss 280239/03)
 aus unserem Land zu exportieren, behinderten;
 2) den Aufruhr, der in den Reihen der tierliebenden Mitbürger entstand;
 3) die weiterhin ungeminderte Aufregung, die wir anhand von
 Veröffentlichungen der inländischen, aber auch der internationalen Presse
 (in gedruckter oder elektronischer Form) verfolgen, und
 4) die Gerüchte, die bis heute dem obigen Vorkommnis folgen, und die
 besagen, dass "herrenlose und nicht reinrassige Vierbeiner von
 Forschungszentren oder Instituten für lebende Tierversuche NICHT bevorzugt
 (und folglich nicht verwendet) werden, weil ihr genetisches Material nicht
 bekannt ist, und aus diesem Grund Tiere aus deren eigener Züchtung
 vorgezogen werden, damit die erhaltenen Schlussfolgerungen sicher sind",
 formulieren wir die folgende Pressemitteilung mit dem absoluten
 Verantwortungsbewusstsein, das durch unser wissenschaftliches und
 moralisches Gewissen diktiert wird, einzig geleitet durch die Notwendigkeit,
 dass die Öffentlichkeit durch den vorrangig zuständigen Wissenschaftlichen
 Träger informiert wird, und geben hierzu folgendes bekannt:
 
 1) Die Verwendung von Tieren (reinrassigen oder nicht) für Versuchszwecke
 wird von uns sowohl aus wissenschaftlichen als auch aus moralischen Gründen
 abgelehnt, wenn diese Versuche außerhalb der legalen Forschungsprotokolle
 getätigt werden.
 
 2) Wir bestätigen, dass eine große Anzahl von Hunden, die als Versuchstiere
 in Forschungszentren der Europäischen Union dienen, tatsächlich einer
 bestimmten Rasse angehören.
 Bezüglich der Verwendung oder Nichtverwendung anderer Hunderassen oder nicht
 reinrassiger Hunde für Versuchszwecke, erklären wir, dass uns derartiges
nicht bekannt geworden ist, soweit es Griechenland betrifft.
Die kategorische Behauptung, dass "herrenlose Tiere nicht als Versuchstiere
verwendet werden können, weil ihr genetisches Material nicht bekannt ist",
entbehrt unserer Ansicht nach der wissenschaftlichen Grundlage und
Untermauerung, weil gemäß unseren fachlichen wissenschaftlichen Kenntnissen
ALLE Hunderassen (sowie Kreuzungen von ihnen, d.h. gemischte Rassen)
anatomisch, funktionell, histologisch und biochemisch GLEICH sind,
ausgenommen die Hunde der Rasse der Dalmatiner, die sich in nur einem
biochemischen Parameter unterscheiden. Folglich halten wir die Verwendung
jeder reinen oder gemischten Hunderasse für Versuchszwecke für möglich.
 
Unter Berücksichtigung aller obigen Aussagen sowie der Informationen und
Fakten aus der gedruckten oder elektronischen Presse über die mögliche
Verwendung reinrassiger Hunde unterschiedlicher Rassen oder nicht
reinrassiger Hunde für Versuchs- und andere illegale Zwecke, fordern wir
 
1) die Politische Führung in ihrer Gesamtheit, ganz besonders aber den
Ministerpräsidenten und gleichzeitig Kulturminister Herrn K. Karamanlis und
das Ministerium für landwirtschaftliche Entwicklung und Nahrungsmittel, auf,
schnellstens das diesbezügliche Gesetz 3170/2003 (und die erläuternden
Ministerialbeschlüsse dazu) anzuwenden, das bisher insgesamt inaktiv
geblieben ist.
Über die Anwendung des vorhandenen Gesetzes hinaus fordern wir die
Erschwerung der gemäß Min.Beschl.280239/03 erforderlichen Formalitäten, die
den Export von herrenlosen Tieren betreffen, und zwar: a) Die obligatorische
Blutuntersuchung der zu exportierenden Hunde auf die Krankheiten
Leishmaniosen, Dirofilaria und Zeckenfieber, weil diese Krankheiten in
unserem Land prozentual recht häufig vorkommen, b) harte Strafen für den
Fall des Ausfuhrversuchs von Tieren ohne die durch den Min.Beschl. 280239/03
erforderlichen Papiere und c) die Schaffung einer Datenbank im Ministerium
für Landwirtschaftliche Entwicklung und Nahrungsmittel über jedes Tier, das
für Adoptionszwecke ins Ausland verbracht wird, für die Dauer von -
mindestens - 10 Jahren für jedes Tier.
 
2) die Tierschutz-Organisationen, die herrenlose Tiere aus Griechenland in
andere Länder der Europäischen Union zur Adoption vermitteln, auf, sich
GENAUESTENS an die griechische Gesetzgebung zu halten, zwecks Erhaltung
ihres Ansehens und ihrer Vertrauenswürdigkeit. Gleichfalls fordern wir alle
Tierschutz-Organisationen, die herrenlose Tiere zur Adoption im Inland
vermitteln, auf, die erforderliche Vorsicht und Verantwortlichkeit zu
zeigen.
 
Ioannina, 13.4.2005
Für den Griechischen Tierärztlichen Verein (Ortsverband Epiros):
Der Vorsitzende:
CHOVOLOS, THEODOROS - Tierarzt, Aristoteles-Universität Thessaloniki
Der Generalsekretär:
ZOIS, PANAGIOTIS - Tierarzt, Aristoteles-Universität Thessaloniki
Die Mitglieder:
MITSI, KLEIO - Tierärztin, Aristoteles-Universität Thessaloniki
KYRIAKOPOULOS, KONSTANTINOS - Tierarzt, Aristoteles-Universität Thessaloniki
CHRYSOCHOOU, DIMITRIOS - Tierarzt, Aristoteles-Universität Thessaloniki
 
 
 
Die am meisten verbreitete Luege heisst:
Fuer Tierversuche werden nur gezuechtete Tiere verwendet.
Ein Blick in die Europaeische Gesetzgebung beweist das Gegenteil.
 
 
Verordnung über die Meldung zu Versuchszwecken oder zu bestimmten anderen Zwecken verwendeter Wirbeltiere (Versuchstiermeldeverordnung)
vom 4. November 1999 ( BGBl. I S. 2156 )
 
 
 
Spalte 5: (Angaben zur Bezugsquelle der Tiere)
Hier sind nur dann Eintragungen erforderlich, wenn Tiere folgender Kategorien verwendet wurden:
Mäuse Frettchen
Ratten Halbaffen
Meerschweinchen Neuweltaffen
Hamster Altweltaffen (außer Menschenaffen)
Kaninchen Menschenaffen
Katzen Wachteln.
Hunde
 
Bitte geben Sie in diesen Fällen an, ob die verwendeten Versuchstiere aus Code-Nr.:
- einer Zucht- oder Liefereinrichtung innerhalb Deutschlands stammen, die für ihre Tätigkeit eine Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Tierschutzgesetzes erhalten hat, 51
- einer anderen amtlich registrierten oder zugelassenen Einrichtung innerhalb der EU, 52
- einem Staat, der das Europäische Versuchstierübereinkommen ratifiziert hat, aber nicht Mitglied der EU ist, 1) 53
- anderen Staaten 54
 bezogen wurden.
1) Eine aktuelle, Liste dieser Staaten wird von der zuständigen Behörde jährlich zur Verfügung gestellt.
 
 
 
http://www.zet.or.at/recht/tierversuchsstatistikverordnung_anhang2.htm
 
TABELLE 1 – NACH HERKUNFT AUFGESCHLÜSSELTE ANZAHL DER VERWENDETEN TIERE
Außer in Spalte 1.2 „Gesamt" bezieht sich diese Tabelle auf Arten, die unter Artikel 21 der Richtlinie 86/609/EWG fallen. Nach diesem Artikel sollten für Versuche in der Regel gezüchtete Tiere verwendet werden, es sei denn, dass eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden ist.
 
Nach Artikel 19 Absatz 5 der Richtlinie müssen allerdings für alle verwendeten Tiere Aufzeichnungen geführt werden, aus denen die Herkunft der Tiere hervorgeht.
Spalte 1.3 Tiere aus registrierten Zucht- oder Liefereinrichtungen des Bericht erstattenden Landes: gemäß § 15a Tierversuchsgesetz registrierte Einrichtungen.
 
Anmerkung: Die Registrierung erfolgt gegenwärtig auf einzelstaatlicher Ebene, eine EU-weite Registrierung ist nicht vorgesehen. Die zuständigen Behörden sind nicht befugt, Nachforschungen über den Status der Zucht- und Liefereinrichtungen außerhalb ihres eigenen Landes anzustellen. Keine private Anmerkung, gehört zum Text.
 
Spalte 1.5 Tiere aus den Mitgliedländern des Europarats, die Parteien des Übereinkommens ETS 123 sind (ohne EU-Mitgliedstaaten): Bei dieser Definition wird nicht unterschieden zwischen gezüchteten Tieren und solchen, die in freier Wildbahn eingefangen wurden.
 
Spalte 1.6 Tiere sonstiger Herkunft: Bei dieser Definition wird nicht unterschieden zwischen gezüchteten Tieren und solchen, die in freier Wildbahn eingefangen wurden.
 
Spalte 1.7 Erneut verwendete Tiere: Die Verwendung desselben Tiers wird als erneute Verwendung angesehen, wenn die Versuche nicht in Zusammenhang stehen oder ein anderes Tier hätte gewählt werden können. Die Zahl in dieser Spalte ist bei der Gesamtzahl in Spalte 1.2 nicht mitzurechnen.
Anmerkung: Nur die erstmalige Verwendung ist in den statistischen Tabellen aufzuführen und in die Gesamtzahl einzurechnen.D.h. die Zahl der Tierversuche ist höher als man sie in Wirklichkeit angibt
 
 
 
Englischer Text :
 
  Press Release from the Pan Hellenic Veterinary Association (Epirus Branch)
 
 After:
 1) being made aware of the recent incident on Sunday 27/2/2005 at the port
 of Piraeus, when citizens prevented the attempts of foreign citizens,
 members of a Cretan association, to export stray animals without the legal
 paperwork required by law No. 3170/03 and Ministerial Decision No. 280239/03
 2) and listening to the [subsequent] uproar that has arisen among animal
 welfare workers
 3) and having followed the rumble of reports that continue unabated in both
 the domestic and foreign press (in printed and electronic form)
 4) and the continuing rumours relating to the above incident, according to
 which "strays and mixed breed four leggeds are not preferred (and
 consequently this excludes their use) by research centres or institutes for
 vivisection because their genetic material is unknown and thus the animals
 of choice are those bred specifically for the purpose in order to ensure
 reliable research results ",
 
 with a sense of responsibility arising from our scientific and moral
 conscience and with the sole aim of informing the public, we, as
 representatives of an accountable scientific institution in Greece, proceed
 with the following Press Bulletin and inform you that:
 
 1) The use of (either pure bred or mixed breed) animals in experiments is in
 absolute conflict with our scientific and moral views when such experiments
 take place outside the legal framework.
 
 2) We confirm that large numbers of dogs used as guinea-pigs in EU research
 centres do indeed belong to a specific breed. With regard to the use, or
 not, of other breeds of dog, or mixed race dogs for experimental aims, we
 declare that to our knowledge there has been no such use in Greece.
 
 We consider, however, the categorical statement that "strays could not be
 used as guinea-pigs because their genetic material is unknown ", lacking in
 scientific basis and documentation, because according to our specialised
 scientific knowledge: the anatomical, functional, histological and
 biochemical features of ALL breeds of dogs (and cross breeds i.e. mixed
 breeds) are SIMILAR, with the exception of the Dalmatian breed that differs
 in one biochemical parameter. Consequently, we consider it possible to use
 any pure breed or mixed breed dog for experimental aims.
 
 Finally, bearing in mind all of the above, as well as information and data
 from printed and electronic press regarding the probable use of pure dogs of
 various breeds or mixed breeds for experimental and other illegal aims, we
 call on:
 
 The Political Leadership, in its entirety, but more specifically the Prime
 Minister and Minister of Culture , Mr K. Karamanlis, and the Ministry of
 Rural Growth and Foods to immediately implement the relevant Law 3170/2003
 (and the Ministerial Decisions which clarify the law) as this law currently
 remains completely unapplied .
 
 In addition to the application of the existing Law, we ask that more strict
 conditions be included in Ministerial Decision 280239/03 in regard to the
 supporting documents required for the export of stray animals. In
 particular: a. Mandatory blood testing of exported dogs for the illnesses
 Leishmaniasis, Dirofilaria and Erhlichiosis since these particular illnesses
 are observed in our country in large numbers b. The application of strict
 penal sentences in the case of attempts to export animals without the
 documentation required by Ministerial Decision 280239/03 and g. The creation
 of an electronic data base at the Ministry of Rural Growth and Foods for
 each animal sent abroad for adoption – the records to be kept for a duration
 of at least 10 years for each animal.
 
 2) Animal welfare organisations that direct Greek strays to EU countries for
 adoption must METICULOUSLY observe Greek Law in order to safeguard their
 integrity and good name. Similarly, we also call upon all animal welfare
 organisations to promote adoption of strays inside the country in order to
 illustrate the necessary concern and responsibility.
 
 Ioannina, 13-4-2005
 For the Pan-Hellenic Veterinary Association (Epirus branch):
 Chairman:
 HOVOLOS THEODOROS –Veterinary Surgeon (University of Thessaloniki)
 The General Secretary:
 ZOIS PANAGIOTIS –Veterinary Surgeon (University of Thessaloniki)
 The Members:
 MITSI CLEIO –Veterinary Surgeon (University of Thessaloniki)
 KYRIAKOPOU LOS KONSTANTINOS –Veterinary Surgeon (University of Thessaloniki)
 CHRISOHOOU DI MITRIOS –Veterinary Surgeon (University of Thessaloniki)
 
 
 
 
 
 
 
 
Gesetzgebung Tierversuche
 
Um die Bevoelkerung zu beschwichtigen, die nicht moechte das ihre entlaufenen oder entwendeten Haustiere im Versuchslabor landen, wurde in das Tierschutzgesetz der Passus eingefuegt, das fuer Tierversuche nur gezuechtete Hunde und Katzen genommen werden duerfen.
Keinesfalls weil man glaubte, fuer Tierversuche wuerden sich nur einheitlich aufgezogene, keimfrei, mit Spezialfutter ernaehrte Tiere eignen. Das mag fuer bestimmte Forschungen zwar vorgeschrieben sein, fuer die meisten aber nicht.
Wie immer hat der Gesetzgeber fuer die Tiernutzer und Ausbeuter nicht nur ein Tuerchen, sondern ein Tor offengelassen. Und das heisst: Ausnahmegenehmigung:

Tierschutzgesetz neueste Fassung


http://www.tiho-hannover.de/service/tsz/tierschutzgesetz.pdf

§9.2.7


7. Wirbeltiere, mit Ausnahme der Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Tauben, Puten, Enten, Gänse und Fische, dürfen für Tierversuche nur verwendet werden, wenn sie für einen solchen Zweck gezüchtet worden sind. Die zuständige Behörde kann, soweit es mit dem Schutz der Tiere vereinbar ist, Ausnahmen hiervon zulassen, wenn für Versuchszwecke gezüchtete Tiere der betreffenden Art nicht zur Verfügung stehen oder der Zweck des Tierversuchs die Verwendung von Tieren anderer Herkunft erforderlich macht.



Quelle: http://zergportal.de/pdf/TierSchG_verwaltungsvorschrift.pdf

9.2.1.3.2 Ausnahmen nach § 9 Abs. 2 Nr. 7 Satz 2 dürfen für kranke Tiere (§ 3 Nr. 2) nur
zugelassen werden, wenn diese Tiere unmittelbar, insbesondere ohne Einschaltung eines Tierhändlers,
vom Verfügungsberechtigten mit dessen schriftlichem Einverständnis zur Verwendung
als Versuchstiere an die Tierversuchseinrichtung abgegeben werden und die Notwendigkeit der
Verwendung solcher Tiere für ein genehmigtes Versuchsvorhaben begründet worden ist.

Seit vielen Jahren befuerchten Tierschuetzer aus dem Ausland das die Tiere, die wagenladungsweise die Laender verlassen, in Versuchslaboren landen. Die Standartantwort ist immer: Nein, das ist ja gar nicht moeglich, WEIL ja nur gezuechtete Tiere fuer Versuche genommen werden duerfen.
Auch von Tierrechtlern habe ich diese Antwort schon bekommen. "Und die Universitaeten wuerden sich hueten, Tiere unbekannter Herkunft zu nehmen, ihr Ruf wuerde geschaedigt und die Konsequenzen...u.s.w."
Das ist alles Unfug. Die Tiere sind ja nicht unbekannter Herkunft, wenn sie aus einem Tierheim im Ausland stammen, (die inzwischen oftmals von den Kommunen an Firmen der Pharma verkauft wurden). Oder von einem Tierhaendler, der diese widerum aus einem Tierheim im Ausland geholt hat. Oder von einer Privatperson.

Dazu ist auch diese Verwaltungsvorschrift ist lesenswert:

 9.2.1.3 Als zu Versuchszwecken gezüchtet (§ 9 Abs. 2 Nr. 7) sind nur Wirbeltiere anzusehen,
die
- aus Einrichtungen stammen, die für ihre Tätigkeit eine Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz 1
Nr. 1 erhalten haben,
- aus Zucht- oder Liefereinrichtungen stammen, die im Sinne des Artikel 15 der Richtlinie
86/609/EWG des Rates vom 24. November 1986 zur Annäherung der Rechts- und
Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten zum Schutz der für Versuche und andere
wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere (ABl. EG Nr. L 358 S. 1) amtlich zugelassen
oder registriert wurden oder
- nachweislich aus Versuchstierzuchten außerhalb der Europäischen Union stammen. Als
Nachweise kommen behördliche Bescheinigungen oder andere plausible Unterlagen, z.B.
einer Universität, einer anderen wissenschaftlich geführten Einrichtung oder einer wissenschaftlichen
Fachgesellschaft, in Betracht.

Wenn es nicht so grausam waere wuerde ich lachen.
"Als Nachweise kommen behördliche Bescheinigungen oder ANDERE PLAUSIBLE UNTERLAGEN, z.B.
einer Universität, einer anderen wissenschaftlich geführten Einrichtung oder einer wissenschaftlichen
Fachgesellschaft, in Betracht."
Wahrscheinlich noch in chinesischer oder tuerkischer Sprache.

Das wir durch unsere Regierung belogen und betrogen werden ist eine Sache.
Das wir die Luegen hinnehmen und uns damit abspeisen lassen eine andere.
Beruhigt das jemanden , das "gezuechtete" Tiere gequaelt werden?

Tierversuche sind ein Verbrechen, gegen das wir geschlossen aufstehen sollten.
Es ist ethisch und moralisch nicht zu rechtfertigen einem Tier Angst und Schmerzen und zuletzt den Tod zuzufuegen.

TschG § 9.2.3

 3. Schmerzen, Leiden oder Schäden dürfen den Tieren nur in dem Maße zugefügt werden, als es für den verfolgten Zweck unerlässlich ist; insbesondere dürfen sie nicht aus Gründen der Arbeits-, Zeit- oder Kostenersparnis zugefügt werden.
4. Versuche an Wirbeltieren dürfen vorbehaltlich des Satzes 4 nur unter Betäubung vorgenommen werden. Die Betäubung darf nur von einer Person, die die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 und 2 erfüllt, oder unter ihrer Aufsicht vorgenommen werden. Ist bei einem betäubten Wirbeltier damit zu rechnen, dass mit Abklingen der Betäubung erhebliche Schmerzen auftreten, so muss das Tier rechtzeitig mit schmerzlindernden Mitteln behandelt werden, es sei denn, dass dies mit dem Zweck des Tierversuchs nicht vereinbar ist. An einem nicht betäubten Wirbeltier darf
a) kein Eingriff vorgenommen werden, der zu schweren Verletzungen führt,
b) ein Eingriff nur vorgenommen werden, wenn der mit dem Eingriff verbundene Schmerz
geringfügiger ist als die mit einer Betäubung verbundene Beeinträchtigung des Befindens
des Versuchstieres oder der Zweck des Tierversuchs eine Betäubung ausschließt.
An einem nicht betäubten Wirbeltier darf nur einmal ein erheblich schmerzhafter Eingriff oder eine erheblich schmerzhafte Behandlung durchgeführt werden, es sei denn, dass der Zweck des Tierversuchs anders nicht erreicht werden kann. Bei einem nicht betäubten Wirbeltier dürfen keine Mittel angewandt werden, durch die die Äußerung von Schmerzen verhindert oder eingeschränkt wird.
5. Wird bei einem Wirbeltier ein schwerer operativer Eingriff vorgenommen oder ist das Tier in einem mit erheblichen oder länger anhaltenden Schmerzen oder Leiden oder mit erheblichen Schäden verbundenen Tierversuch verwendet worden, so darf es nicht für ein weiteres Versuchsvorhaben verwendet werden, es sei denn, sein allgemeiner Gesundheitszustand und sein Wohlbefinden sind vollständig wiederhergestellt und der weitere Tierversuch a) ist nicht mit Leiden oder Schäden und nur mit unerheblichen Schmerzen verbunden oder b) wird unter Betäubung vorgenommen und das Tier wird unter dieser Betäubung getötet.
6. Bei Tierversuchen zur Ermittlung der tödlichen Dosis oder tödlichen Konzentration eines Stoffes ist das Tier schmerzlos zu töten, sobald erkennbar ist, dass es infolge der Wirkung des Stoffes stirbt.

Soviel zum deutschen Tierschutzgesetz. Das beste der Welt??
Das Buch "Das Tier im Recht" geschrieben von Ingeborg Bingener, bringt die Sache auf den Punkt.
Dort heisst es auf S.14:
Warum heisst das Gesetz Tierschutzgesetz?
" Ueberspitzt koennte man sagen, das bleibt das Geheimnis des Gesetzgebers. Es sollte heissen: Gesetz zur Erlaubnis und des Gebrauchs und Verbrauchs von Tieren fuer alle nur denkbaren Zwecke mit einer gewissen Begrenzung ihrer Schmerzen, Leiden oder Schaeden."

Dem habe ich nichts hinzuzufuegen.
 
Ein Bericht von Gabriele Menzel